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Mein Refugium - Schreiben gegen Trauer und Schmerz

Ich bin auf der Suche nach einem Ort, wo ich meine Gedanken, Gefühle...loswerden kann, wenn sie in mir zu laut werden und die Stille nicht mehr hilft. 

Doch es gar nicht so einfach, einen Anfang zu finden, um über das zu schreiben, was mich seit ungefähr 2,5 Jahren beschäftigt und oft auch quält und nicht zur Ruhe kommen lässt.

Am besten beginne ich mit dem Tag, der meine Welt einstürzen ließ wie ein Kartenhaus, der mir den Boden unter den Füßen wegzog, so schnell, wie ich es mir niemals hätte vorstellen können.

 

Es war der 1.Februar 2011 - an diesem Tag hat sich mein Sohn das Leben genommen und unser Leben wurde von einem Moment zum anderen zu einem Trümmerfeld. Seither kämpfe ich darum, einen Weg zu finden, mit diesem Schicksal zu leben und nicht daran zugrundezugehen. Das ist so schwer, denn manchmal denke ich, es ist besser geworden und die Traurigkeit lässt ein wenig nach und plötzlich erinnert mich irgendetwas an meinen Sohn und ich falle wieder in ein tiefes Loch.

Ich weiß nicht, wie oft und wie lange ich anfangs im Zimmer meines Sohnes saß, an seinem PC, seine Texte las, seine Lieder anhörte. Manche sagten zu mir, das wäre nicht gut für mich. Aber es war gut für mich - ich musste ein wenig seinen Schmerz  spüren, ich musste ein wenig seine Tränen weinen, ich musste ein wenig seinen Tod sterben, um zu verstehen, warum er gegangen ist.

Manche Fragen werden auch dadurch nicht beantwortet, dennoch war es sehr wichtig für mich, mich damit auseinanderzusetzen.

   

1.10.13 21:01
 


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